Zucht im VRK

was ist denn anders?

 
Auf unserer Website finden sich viele Artikel, die Ihnen  Informationen zum VRK und zu unserem Einkreuzprojekt geben.
Sie haben alles bereits gelesen und Ihnen raucht der Kopf?
Und in den Weiten des Internets finden sich noch mehr Vereine und Gemeinschaften, die Kromfohrländer züchten und sie sehen den Wald vor lauter Kromis nicht mehr? Verständlich!

Wo ist denn der Unterschied vom VRK zu all den anderen Gruppierungen, fragen Sie sich?

Wir möchten Ihnen hier an dieser Stelle gerne aufzeigen, was den VRK von anderen Kromfohrländervereinen unterscheidet.


Der VRK ist der einzige Verein, der ein ausschließliches Einkreuzprojekt für die Kromfohrländer betreibt.
Wir züchten ganz bewusst keine reinrassigen Kromfohrländer, die Hintergründe dazu finden Sie u.a. im Artikel über die Gesundheit der Kromfohrländer.

 

  • Jeder Züchter im VRK verpflichtet sich, seinen Zuchthund vor jeder Verpaarung aktuell untersuchen zu lassen; für beide Verpaarungspartner wird eine Augenuntersuchung und ein COLA-Test mit Sedimentsbestimmung und pH-Wert-Angabe verlangt. Der Zuchteinsatz erfolgt nur bei korrekten Werten. Zusätzlich wird oft noch ein aktuelles großes Blutbild angefertigt, einige Züchter machen auch ED-Untersuchungen.
    Der Gentest für Hyperkeratose ist ebenso Pflicht für die Zuchthündin.


Dass bei einer seriösen Hundezucht aktuelle Gesund-heitsuntersuchungen vor dem Deckakt gemacht werden, versteht sich eigentlich von selbst. Fragen Sie den Züchter, welche Checks er aktuell macht...!
Je nachdem, in welchem Verein oder in welcher Gemeinschaft er züchtet, wird die Antwort lauten: keine!


Die Kromfohrländer-Vereine, die innerhalb des VDH/SKG züchten, verlangen keine aktuellen Gesundheitstests von den Zuchthunden. Zur Körung legt der Hundehalter ein Tierarztattest vor und ein großes Blutbild; seit 2014 noch den Gentest für Digitale Hyperkeratose - besteht der Hund die Körung, hat er das Zuchtrecht. Danach ist keine weitere Untersuchung mehr vorgeschrieben.
Da werden Sie stutzig? Aus der Sicht des VRK: zu Recht!

Als lobendes Beispiel möchten wir an dieser Stelle den Finnischen Kromfohrländerverein erwähnen, der vor Jahrzehnten bereits erkannt hat, dass aktuelle Gesundheitsuntersuchungen ein Muss sind. In Finnland wird eine Augenuntersuchung vor dem Zuchteinsatz verlangt, viele Züchter legen zusätzlich eine Untersuchung auf Patella, ED und HD vor.

  • Wir setzen ganz bewusst Mischlinge in unserem Einkreuzprojekt ein, die eine ganz strenge Selektion durchlaufen, bevor sie zum Zuchteinsatz kommen.
    Mehr dazu auch an dieser Stelle.

  • Der VRK betreibt keine alleinige Hybridzucht (Verpaarung von zwei reinrassigen Hunden unterschiedlicher Rasse).
    Auf den ersten Blick würden die Vorteile auf der Hand liegen: beide Elterntiere sind reinrassig und man weiß oft einiges über die Vorfahren und die gesundheitlichen Tatsachen.
    Die erste Generation, die F1, erscheint sehr einheitlich  (Mendelsche' Uniformitätsregel) und meist auch mit guter Vitalität. Ab der nächsten Generation findet jedoch eine Aufspaltung statt und die Welpen fallen sehr unterschiedlich.
    Eine zu schnelle Rückkreuzung in die Kromfohrländer-Rasse (also F1: 50% Kromi - 50% anderer Rassehund x Kromfohrländer) ist viel zu früh, aus früheren Verpaarungen (vor der Gründung des VRK) wissen wir, dass die Krankheitsrate wieder hochschnellt.

  • Das Zuchtkonzept des VRK ist flexibel - jede Verpaarung wird individuell unter Berücksichtigung der verwandtschaftlichen und gesundheitlichen Hintergründen von Rüde und Hündin geplant.

    Es gibt kein starres Korsett, jeder Wurf wird vom Züchterkreis des VRK im Vorfeld durchleuchtet. Es wird nach der besten Verpaarungsmöglichkeit gesucht, welche konkret zu diesen Hunden passt.

 

 

Zudem: welcher rauhaarige, braun-weiss gescheckte Rassehund eignet sich denn wirklich zum Einkreuzen beim Kromfohrländer? Jagdtrieb ist keiner erwünscht und wir wollen auch keinen "Terrier-Dickschädel" einzüchten... Das Wesen des Kromfohrländers muss erhalten bleiben...blättern Sie in den Rassehundelisten, sie werden nicht fündig werden...

Die Rauhaarigkeit ist eine Grundvoraussetzung in unserem Einkreuzprojekt, der VRK hat als Zuchtziel den rauhaarigen Kromfohrländer, wie ihn Frau Schleifenbaum seinerzeit vorstellte. Das Einkreuzen von bartlosen Hunden führt über kurz (leider nicht über lang) zum Verlust des Rauhaar-Kleides.

 

  • Die Sichtungen gehören auch zu den Merkmalen, die den VRK einzigartig machen. Jeder Kromfohrländer aus dem VRK-Einkreuzprojekt wird zweimal gesichtet in seinem Leben - das genaue Prozedere können Sie hier nachlesen.

 

  • Zusätzlich zu den Sichtungen werden vom VRK Gesundheitsbögen an die Hundebesitzer versandt, um gesundheitliche Probleme zeitnah erfassen zu können.
    Die Fragebögen werden  im Hundealter von 3, 8, 12 und 15 Jahren verschickt.




Das "Gesamtpaket" macht den VRK aus,
wir stellen unser Einkreuzprojekt auf eine breite Basis -
für die Kromfohrländer!

 

 

 

  • Verbindliche Zuchtordnung und Strukturen bedingt durch unseren Verein

  • Mehrfache Gesundheitschecks aktuell vor jedem Zuchteinsatz für Hündin UND Rüde

  • ausschließliches Einkreuzprojekt mit hoher Flexibilität

  • Zucht nur mit rauhaarigen Hunden

  • zweifache Sichtung des gesamten Wurfes

  • Zucht auf Basis von Gesundheit, Wesen und Rauhaarigkeit

 

 

 

 

 

Auf ein offenes Wort -  Schauen Sie genau hin:

 

Wenn Sie nach Kromfohrländern oder Kromfohrländern aus einem Einkreuzprojekt suchen und Sie mit den jeweiligen Züchtern sprechen - fragen Sie konkret nach den aktuellen Gesundheitsuntersuchungen.

Fragen Sie nach dem Verwandtschaftsgrad der Zuchttiere und den aufgetretenen Erkrankungen im nahen Umfeld.

Seien Sie kritisch und bedenken Sie, dass nur ein seriöser Züchter Ihr Vertrauen verdient.

 

Und bedenken Sie: Nur ein Verein mit klaren Strukturen und einer verbindlichen, ausführlichen Zuchtordnung gewährleistet, dass das festgelegte Ziel im Auge behalten wird.

Nur innerhalb einer starken, demokratischen Gemeinschaft wird sicher gestellt, dass alle Auflagen für die Würfe erfüllt sind, dass die Wurfabnahmen und Sichtungen von Zuchtwarten ausgeführt werden, die korrekt ausgebildet sind und dass die Würfe auf lange Zeit weiter begleitet werden.

Würfe, die einfach "mal so" entstehen, die keinen Rückhalt haben durch einen verbindlichen Verein, schaden der Rasse und nützen schlussendlich nur der Haushaltskasse der Besitzer der Zuchthündin.

 

Niemand kontrolliert dort die Würfe, Wurfabnahmen werden oft durch den Zuchthündinbesitzer selber gemacht, Gesundheitsuntersuchungen für beide Verpaarungspartner liegen nicht vor - das ist Vermehrung und keine Zucht.

 

Alleingänge sind kontraproduktiv, solche Würfe dienen nicht der Rasse der Kromfohrländer und sind nicht nachhaltig.

 

 

Seien Sie wachsam und kritisch - es kommt Ihnen und der Rasse der Kromfohrländer zugute.